Umweltmanager:in
Umweltmanager:innen sorgen dafür, dass eine Organisation ihre Umweltauswirkungen systematisch erfasst, einhält und verbessert. Sie bauen Umweltmanagementsysteme auf (z. B. ISO 14001 oder EMAS), steuern betrieblichen Umweltschutz und sichern die Einhaltung von Vorschriften. Hier erfährst Du, was die Rolle ausmacht.
Das Wichtigste in Kürze
- Umweltmanager:innen bauen Umweltmanagementsysteme auf (ISO 14001, EMAS) und steuern den betrieblichen Umweltschutz.
- Sie sorgen für die Einhaltung von Umweltrecht und verbessern Ressourcen-, Energie- und Abfallbilanzen.
- Gefragt sind technisches Verständnis, Sorgfalt und Kenntnis der einschlägigen Normen und Vorschriften.
Der Sektor in Zahlen
Auf Basis aller Stellen, die wir in diesem Bereich erfasst haben, nicht nur der aktuell offenen.
Was macht ein:e Umweltmanager:in?
Umweltmanager:innen – oft auch Umweltmanagementbeauftragte – verantworten den betrieblichen Umweltschutz. Sie bauen Umweltmanagementsysteme nach Normen wie ISO 14001 oder EMAS auf und pflegen sie, erfassen Umweltaspekte wie Energie, Wasser, Abfall und Emissionen und leiten Maßnahmen zur Verbesserung ab.
Ein wichtiger Teil der Rolle ist die Rechtssicherheit: Umweltmanager:innen behalten die zahlreichen umweltrechtlichen Vorschriften im Blick, bereiten Audits vor und stellen sicher, dass die Organisation ihre Pflichten erfüllt. Sie sind damit eine zentrale Schnittstelle zwischen Technik, Betrieb und Nachhaltigkeit.
Typische Aufgaben
- Umweltmanagementsystem (ISO 14001 / EMAS) aufbauen und pflegen
- Umweltaspekte erfassen: Energie, Wasser, Abfall, Emissionen
- Maßnahmen zur Ressourcenschonung und Emissionssenkung umsetzen
- Umweltrechtliche Vorschriften überwachen und einhalten
- Interne und externe Audits vorbereiten und begleiten
- Mitarbeitende schulen und für Umweltthemen sensibilisieren
Voraussetzungen
Typisch sind Studiengänge in Umwelt-, Ingenieur- oder Naturwissenschaften, oft ergänzt durch eine Qualifizierung zum:zur Umweltmanagementbeauftragten oder Auditor:in. Quereinsteiger:innen aus Technik, Qualität oder Arbeitssicherheit bringen passende Vorkenntnisse mit.
- Kenntnis von Umweltnormen (ISO 14001, EMAS) und Umweltrecht
- Technisches und naturwissenschaftliches Verständnis
- Sorgfältige, strukturierte Arbeitsweise
- Audit- und Dokumentationskompetenz
- Kommunikationsstärke im Betrieb
Perspektiven
Umweltmanagement ist in Industrie, Produktion und zunehmend im Dienstleistungssektor fest etabliert. Mit steigenden Anforderungen an Ressourcen-, Energie- und Klimaeffizienz bleibt die Nachfrage nach qualifizierten Umweltmanager:innen stabil.
Mit Erfahrung übernimmst Du die Leitung eines HSE- oder Umweltteams, kombinierst die Rolle mit Energie- oder Arbeitssicherheitsmanagement oder wechselst ins breitere Nachhaltigkeitsmanagement.
Gehalt
Median und übliche Spanne aus 20 Stellen mit Gehaltsangabe auf baito, brutto pro Jahr. Konkrete Spannen findest Du in den offenen Stellen unten.
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Stelle ausschreibenHäufige Fragen
Q1Was macht ein:e Umweltmanager:in?+
Q2Was ist der Unterschied zu Nachhaltigkeitsmanagement?+
Q3Was verdient ein:e Umweltmanager:in?+
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